Unsere Antworten auf Ihre Fragen!

In Gesprächen mit Spendern, Unterstützern und Partnern tauchen immer wieder Fragen zu unserem Verein und unserer Arbeit auf. Wir haben die häufigsten für Sie zusammengestellt. Wenn Sie mehr wissen möchten, zögern Sie bitte nicht, uns telefonisch oder per E-Mail zu kontaktieren!

RDS

Der Name „Rhein-Donau-Stiftung e.V.“ verweist sowohl auf den geographischen Ursprung des Vereins als auch auf seine Mission. So wie die beiden Flüsse Rhein und Donau die Grundlage für Wohlstand und Kultur waren, so hat auch die RDS zusammen mit lokalen Partnern zum Ziel, Länder bei der Entwicklung einer reichen kulturellen und wirtschaftlichen Tätigkeit zu unterstützen.

Seit seiner Gründung verfügt der Verein über ein eigenes Stiftungskapital. Die daraus erwirtschafteten Zinsen werden zur Finanzierung der Verwaltungskosten des Vereins verwendet.

Die Rhein-Donau-Stiftung e.V. wurde 1977 von Dr. Hans Thomas, heute Generalsekretär des Vereins, mit weiteren Freunden zur Förderung von Bildungs- und Entwicklungsprojekte gegründet. Initialzündung waren die Worte und das Beispiel des seligen Bischofs Álvaro del Portillo, Prälat des Opus Dei von 1975 bis 1994. Bischof del Portillo ermunterte Mitglieder und Freunde des Opus Dei weltweit dazu, in eigener Verantwortung soziale Initiativen zum Wohl der Armen zu gründen. Im Jahr 1989 kofinanzierte das BMZ zum ersten Mal ein Projekt der RDS zur Förderung der Ausbildung von Frauen in Medellin/Kolumbien.

Das Logo der RDS greift beide Flüsse auf, den Rhein in grün und die Donau in blau. Die Punkte stehen für die Früchte, die durch die Aktivitäten der RDS zum Wohle der Menschen in unseren Projektländern entstehen.

Die Rhein-Donau-Stiftung e.V. ist seit 2007 Trägerin des DZI-Spenden-Siegels. Das DZI-Spendensiegel bescheinigt der Rhein-Donau-Stiftung e.V. eine sparsame und satzungsgemäße Verwendung von Spenden und ist ein Zeichen für sorgfältig geprüfte Seriosität und Spendenwürdigkeit.

Darüber hinaus bekennt sich der Verein zu den Standards der Initiative Transparente Zivilgesellschaft und dem VENRO-Verhaltenskodex. Die Rhein-Donau-Stiftung e.V. ist Mitglied im Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO).

Projekte

Bevor ein Projekt bewilligt wird, wird es sorgfältig von unserem Projektteam und – im Falle von BMZ-Projekten – zusätzlich von externen Beratern geprüft. Nach der Bewilligung und während der gesamten Projektlaufzeit begleitet das Projektteam die Umsetzung, steht in regelmäßigem Kontakt mit den lokalen Partnern und kontrolliert, ob die Mittel sachgerecht und den Projektzielen entsprechend eingesetzt werden.

Nein. Unsere Projekte beruhen auf dem christlichen Menschenbild. Sie stehen offen für alle Menschen, unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung. Zu unseren Projektpartnern in den Einsatzländern gehören nicht-konfessionelle Einrichtungen wie FUNDAP in Guatemala oder die Kianda Foundation in Kenia und kirchliche Organisationen wie Caritas International in Vietnam.

Zu den von der der Rhein-Donau-Stiftung e.V. unterstützten Projekten zählen unter anderem Projekte, die von Mitgliedern der Prälatur Opus Dei initiiert wurden. Diese Projekte sind  Sozialeinrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen oder Ausbildungszentren. Sie stehen vom Grundverständnis allen Menschen, unabhängig von Religion, Herkunft oder politischer Überzeugung, offen. Zu den geförderten Initiativen zählen beispielsweise das Centre Hospitalier Monkole in der DR Kongo, die Ciudad de los Niños de Monterrey in Mexiko oder das Kimlea Girls Technical Training Centre in Kenia. Im jeweiligen Land genießen diese Einrichtungen ein hohes Prestige und breite staatliche sowie gesellschaftliche Anerkennung.

Aktuell gibt es keine Förderprojekte in Deutschland. Wir schließen aber nicht aus, in Zukunft Projekte zur Förderung von schulischer und beruflicher Ausbildung, der Gesundheit oder des Einstiegs ins Berufsleben für bedürftige Menschen in Deutschland zu unterstützen.

Senden

Zweckgebundene Spenden, z.B. für ein Ausbildungsprojekt in Guatemala, werden auch für diesen Zweck verwendet. Erhalten wir für bestimmte Projekte oder Förderbereiche mehr Spenden als benötigt, schlagen wir nach persönlicher Absprache die Verwendung für ähnliche Maßnahmen vor.

Dank der Zinserträge aus dem Vereinsvermögen, der Unterstützung der RHEDO-Stiftung und der projektbezogenen Förderung des BMZ fließen 92 Prozent Ihrer Spenden in die Projektarbeit (Projektförderung und -begleitung). Acht Prozent werden für die Öffentlichkeitsarbeit, die Spenderbetreuung und die Verwaltung aufgewendet.

Jeder noch so kleine Beitrag hat eine immense Wirkung. Mit Ihrer Spende können wir weitere Mittel bei öffentlichen Geldgebern beantragen und diese von unseren Projekten überzeugen. Auf diese Weise werden aus einem gespendeten Euro vier Euros. Ihre Spende wird vervierfacht!

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert Entwicklungsprojekte deutscher Organisationen wie der RDS zu 75%. Voraussetzung für die Bewilligung ist, dass wir und unsere Partner 25% der Kosten selbst durch Spenden aufbringen.

Wir informieren über unsere aktuelle Projektarbeit in regelmäßigen Abständen über die sozialen Medien (Facebook, Instagram oder LinkedIn), über unsere Newsletter und über unsere Informationsbriefe.

Spenden Sie bequem online per SEPA-Lastschrift, mit Ihrer Kreditkarte, Paypal, Sofortzahlung, paydirekt oder per Überweisung.
Bankverbindung:
Rhein-Donau-Stiftung e.V.
HypoVereinsbank München
IBAN: DE11 7002 0270 0002 6694 80
BIC: HYVEDEMMXXX

Für Ihre Spenden erhalten Sie eine jährliche Spendenbescheinigung, die Sie beim Finanzamt einreichen können.

Arbeit

Wir bieten in unserer Geschäftsstelle in Köln bis zu dreimonatige Praktika für Abiturienten, Studierende und Absolventen an. Da wir über keine eigene Büros im Ausland verfügen, können wir keine Praktika in den Entwicklungsländern anbieten.